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SMart Nose® : die erste "Elektronische Nase" mit massenspektrometrischer Detektion.

Die ersten "Elektronischen Nasen" wurden in den 90er Jahren vorgestellt. Diese Analysengeräte, die insbesondere in der Forschung und der Qualitätskontrolle eingesetzt wurden, verwendeten hauptsächlich Gassensoren als Detektionssystem, um die Headspace-Phase der Proben zu charakterisieren. Die meisten angebotenen Sensoren erwiesen sich als nur geringfügig selektiv und sehr unempfindlich. Die Lebensdauer dieser Sensoren war oft begrenzt und ihre Charakteristik abhängig von den Einsatzbedingungen und der Einsatzzeit. Dies führte zu nicht reproduzierbaren Ergebnissen.

Die Massenspektrometrie

Die SMart Nose-200, wird in der Standardversion als ein komplettes, vollautomatisiertes Analysensystem angeboten. Besondere Kenntnisse der Massenspektrometrie sind jedoch nicht Voraussetzung. Die Probenvorbereitung wird mit einem hochwertigen Headspace-Probengeber durchgeführt, der über eine exzellente Reproduzierbarkeit verfügt.

Die mittels einer 2.5 ml gasdichten Probenahmespritze gezogene Gasphase wird über einen optimierten Injektor, dessen Design eine sehr hohe Empfindlichkeit sowie jegliche Memory-Effekte verhindert, injiziert.

Das Meßsystem ist ein Gasanalysator der ein Quadrupol Massenspektrometer verwendet. Der Massenbereich beträgt 1-200 amu und eignet sich für die meisten Geruchsbeurteilungen.

Für gewisse Applikationen kann die SMart Nose-300 zusätzliche Informationen durch den erweiterten Massenbereich von 1-300 amu liefern.

Das Massenspektrometer wurde wegen seiner außergewöhnlichen Empfindlichkeit, Zuverlässigkeit und Anwenderfreundlichkeit eingesetzt. Es kann sowohl im Scan-mode (Bargraphe) operieren als auch im MID Multiple Ion Detektion (Sensor-mode), in dem es mit bis zu 64 verschiedenen Kanälen messen kann.

Die "elektronische Nase" SMart Nose® bietet die Möglichkeit, verschiedene proben zu qualifizieren, indem mehrere hundert Kanäle als effektive hochempfindliche und reproduzierbare Sensoren in Betracht gezogen werden.

Um eine Methodenentwicklung oder einen schnellen Vergleich zwischen unterschiedlichen proben durchzuführen, wird üben den vollständigen Bereich gescannt.

Für die Erstellung einer spezifischen Methode, um eine Problemstellung zu lösen oder spezifische Proben zu diskriminieren, werden in der Regel nur solche Kanäle, die besondere Informationen liefern, berücksichtigt. Jeder Kanal wird unter anderem mit spezifischen Parametern, wie der Auslösung, der Auswahl des Detektors (Faraday oder Channeltron) oder mit der Zeit der Messung verbunden. Alle abgelegten und gespeicherten Methoden können jederzeit innerhalb weniger Sekunden aufgerufen werden.

All dies zeugt von der hohen Flexibilität und Anwendungsfreundlichkeit der SMart Nose®.
Außer der Regel- und Kalibrierungskontrolle des Spektrometers bietet die Software die komplette Verarbeitung und Darstellung der Messdaten inklusive quantitativer Analyse der Gase sowie der Auslösung eines Alarms bei definierten Konzentrationen.

Das Statistikprogramm speziell für das SMart Nose® entwickelt ermöglicht einen einfachen Vergleich der Messungen durch eine visuelle graphische Darstellung oder durch statistische Berechnungen, wie zum Beispiel Hauptkomponentenanalysen oder diskriminierende Funktionsanalysen.